Wissenswertes über Fleisch

 

Hier können Sie ein pdf rund um das Thema Fleisch herunterladen.

 

Erfahren Sie mehr über:

  • Fleisch und Ernährung
  • Steckbrief Schwein, Rind, Lamm -
    Mit dem richtigen Stück vom Schwein gelingt es
  • Praxistipps - Damit der Braten gelingt
  • So lange ist Fleisch tiefgekühlt haltbar
  • Auf den Punkt zubereitet
  • Energie- und Fettgehalt von Fleisch

  • Informationen: Schweinefleisch


    Fünf Landwirte für kompromisslose Qualität aus der Region

    Ob Wurst oder Frischfleisch: Wo MERTE’s Schweinefleisch draufsteht, steht einer unserer fünf ausgesuchten Landwirte aus der Region dahinter, den wir persönlich kennen. Und niemand anderes. Auch wenn es manchmal „praktischer“ wäre, ein Schwein hätte vier Filets oder acht Haxen. Unser Schweinefleisch kommt ausschließlich von unseren fünf Bauern, denn die stehen für 100 Prozent
    Qualität.

    Schon vor 25 Jahren haben sich unsere Landwirte zur Erzeuger-Gemeinschaft „Pigour“ (ein Kunstwort aus „pig“ und „Gourmet“) zusammengeschlossen, um – unterstützt durch MERTE – die  Herausforderungen einer besseren Schweine-Aufzucht gemeinsam zu bewältigen. Der Vorsitzende Franz Korte erinnert sich: „Damals hat sich die Tierhaltung immer stärker verändert. Die Mastferkel Unsere Landwirte waren immer überzüchteter. Es war praktisch unmöglich geworden, heimisch erzeugtes Futter ohne gentechnisch veränderte Bestandteile zu beziehen. Alles sollte nur noch immer schneller und billiger werden – ohne Rücksicht auf Verluste. Das war für mich und meine befreundeten Kollegen nicht mehr tragbar. Das war nicht mehr unser Verständnis von guter Landwirtschaft.“

    Qualität ohne Abstriche

    Also schlossen sich die Landwirte zusammen, um ihr eigenes Ding zu machen und ihre
    Familienbetriebe nach strengen, nachhaltigen Kriterien zu führen: Keine „Turboferkel“, sondern
    heimische Rassen aus eigener Zucht und von befreundeten Betrieben. Keine „Importfutter“
    unbekannter Herkunft oder gentechnisch veränderten Futterzusätze, sondern heimisches Futter,
    möglichst auf dem eigenen Hof erzeugt: Gerste, Weizen, Roggen, Mais, Erbsen, Raps. Keine Antibiotika
    während der Aufzuchtphase, sondern Vitamine und Mineralien für das Immunsystem sowie ätherische Öle für den Stoffwechsel. Respekt vor Natur und Tier als gemeinsamer Nenner.

    Wir haben uns einfach gefragt: „Möchte ich hier Schwein sein?“

    Das Tierwohl war unser Beweggrund als wir Pigour gegründet haben und ist es heute noch“, erzählt Franz Korte. „Wir sind stolz darauf, als bäuerliche Familienbetriebe Verantwortung zu übernehmen und nachhaltig und ressourcenschonend zu wirtschaften. Wir begegnen Tieren und Natur mit Respekt. Auch in unserer Erzeugergemeinschaft sind Respekt, Vertrauen und Offenheit Werte, die wir miteinander leben. Wir helfen und unterstützen einander wo wir können – und in den gemeinsamen Jahren sind
    zwischen vielen von uns enge Freundschaften entstanden.“

    Enge und teils schon freundschaftliche Beziehungen bestehen auch zwischen MERTE und
    den Pigour-Landwirten. So ist es kein Zufall, dass sich zentrale Punkte der MERTE-Philosophie
    auch bei Pigour finden und umgekehrt. Zum Beispiel das Credo, dass Qualität eine lückenlose
    Kette vom Jungtier bis in die Ladentheke braucht, in der jeder Schritt vom Transport über die
    Schlachtung und Zerlegung bis zur Verarbeitung nachvollziehbar bleibt. So ist es gute Tradition
    für uns, dreimal die Woche beim befreundeten Familienbetrieb Jedowski in Unna zu schlachten
    – und nur dort. Tatsächlich können wir Ihnen von jedem Stück MERTE-Fleisch sagen, von welchem
    Landwirt und welchem Tier es kommt und wer es transportiert, geschlachtet und zerlegt hat.
    Übrigens: Wenn Sie „ihr Schwein“ einmal besuchen möchten, stehen Ihnen alle Pigour-Betriebe
    für einen Besuch offen. Sprechen Sie uns gerne an der Theke an, um eine Hofbesichtigung zu vereinbaren.

    Merte's Schweinefleisch


    stammt ausschließlich von Pigour, einer Arbeitsgemeinschaft von fünf bäuerlichen
    Familienbetrieben in Westfalen. Pigour-Betriebe sind dem Tierwohl und höchster
    Qualität verpflichtet.

    • Kräftiger in der Farbe, zarter und länger haltbar. Durch bessere Fleisch- und Fettstabilität ergibt sich ein deutlich geringerer Bratverlust. Das Aroma kommt besser zur Geltung.
    • Ferkel aus eigener Zucht oder durch befreundete Betriebe aus dem direkten Umfeld.
    • Futter ohne gentechnisch veränderte Bestandteile und „Importfuttermittel“, d.h. aus heimischer Erzeugung.
    • Saubere, moderne Stallungen mit hohen Hygienestandards.
    • Tiergerechte Transporte über kurze Entfernungen durch geschulte Fachkräfte.
    • Schlachtung durch persönlich bekannten Familienbetrieb Jedowski in Unna.
    • Strenge, lückenlose Kontrollen von der Ferkelzucht bis zur Ladentheke.


    Laden Sie hier unseren Infozettel herunter.

  • Informationen: Rindfleisch

     

    Rinder gehören auf die Weide

    Schon seit Jahren arbeitet MERTE eng und vertrauensvoll mit der Familie Göddecke zusammen. Im Nebenberuf Viehhändler, ist der Rinderhalter Markus Göddecke bestens mit den bäuerlichen Familienbetrieben im Umland vernetzt, von denen MERTE Rinder aus Weidenhaltung bezieht.

    Ein Rinderbauer ohne Rinder? Wenn man dem Hof von Markus Göddecke ankommt, könnte man das fast denken. Da ist zwar ein großer, heller und sauberer Offenstall – nur Rinder sind da nicht.
    Markus  Göddecke lächelt und erklärt: „Wenn Sie unser Vieh sehen wollen, dann kommen Sie am besten im Winter wieder. Solange es das Wetter zulässt, sind unsere Rinder auf der Weide, normalerweise bis zu 250 Tage im Jahr. Nur in der kalten Jahreszeit sind die Tiere hier im Offenstall auf Stroh.“

     

    Futter aus eigenem Anbau

    Markus Göddecke hält etwa 200 Rinder auf 60 (!) Hektar Weide, dazu kommen weitere 40 Hektar Ackerflächen, auf denen er unter anderem Gerste, Weizen und Mais zur Fütterung anbaut. „Unsere Tiere fressen die Gräser und Kräuter auf unseren Weiden, ansonsten bekommen sie ausschließlich Futter aus eigenem Anbau: Gras und Maissilage als Grundlage, dazu Getreide, vor allem Gerstenund Weizenschrot.“ In seinem Familienbetrieb hält Göddecke hauptsächlich Charolais und Limousin Rinder (Gourmetherzen schlagen bei diesen Wörtern höher!), die für natürliche Weidehaltung besonders gut geeignet sind und für ihr feines, zart marmoriertes Fleisch bekannt sind. So machen Rinder zwar mehr Arbeit und brauchen längere Zeit zum Aufwachsen. Aber der Mehraufwand wird belohnt durch hochqualitatives Fleisch – und Zeit ist fur Markus Göddecke ohnehin relativ: „Unsere Familie ist seit Anno 1364 auf diesem Hof. Da sagt man nicht nach mir die Sintflut‘, sondern man spürt die Verantwortung, dies hier zu bewahren und weiterzugeben. Wir denken nicht immer und ausschließlich in Profit und Produktivität, sondern eher in Generationen.

     

    Bodenständigkeit und Naturlichkeit

    Bodenständigkeit und Naturlichkeit sind für Göddecke nicht nur auf dem Hof der Familie wichtig – als Viehhändler achtet er auch bei „seinen“ Bauern darauf, dass deren Rinder artgerecht und natürlich gehalten werden. Ob „Bio“ oder nicht: Viel entscheidender für die spätere Qualität des Fleisches sind für Göddecke saftige Wiesen, hochwertiges Futter aus heimischer Produktion und wirkliche Weidehaltung. Den
    Unterschied zwischen Rind und Rind kann man übrigens auch als Laie sofort schmecken, spüren und  sehen: am feinen Eigengeschmack, an der zarten Marmorierung des Fleisches und beim Kochen am viel geringeren Tropfsaftverlust. Wir von MERTE sind sehr stolz auf „unsere“ Rinderhalter und zeigen Ihnen jede Woche in unseren Fachgeschäften, woher die Tiere stammen, aus denen wir unsere Fleisch- und Wurstwaren machen. Wollen Sie „Ihr“ Rind auf der Weide besuchen? Markus Göddecke und Kollegen laden Sie gerne dazu ein! Sprechen Sie uns einfach an der Theke an, um eine Hofbesichtigung zu vereinbaren.

     

    MERTE`s Rindfleisch

    stammt ausschließlich von Familienbetrieben aus der Region und ist von der Weide bis zur Verkaufstheke lückenlos dokumentiert. Wir können Ihnen ganz genau sagen, von welchem Hof und welchem Tier Ihr Fleisch stammt.

    • ausnahmslos von Familienbetrieben aus dem direkten Umland (max. 40 Kilometer)
    • bäuerliche Tierhaltung, Ernährung mit heimischem Futter und ohne gentechnisch veränderte Bestandteile
    • kurze Transportwege, Schlachtung durch persönlich bekannten Familienbetrieb Jedowski in Unna
    • fachgerechter Zuschnitt aus Meisterhand
    • besonders zart und aromatisch durch zehn Tage bis zu fünf Wochen Reifung (je nach Stück)
    • lückenlose Qualitäts-Kontrolle und -Dokumentation von der Weide bis zur Ladentheke:
      Aufzucht, Transport, Schlachtung, Verarbeitung, Verkauf
  • Informationen: Hähnchen

     

    MERTE Hähnchen aus Fröndenberg vom Ardeyer Hähnchenhof

    Bei MERTE verkaufen wir seit jeher Qualitätsgeflügel aus der Region. Und ab sofort sogar Geflügel, dass Sie direkt bei den Erzeugern besuchen können!

    Dirk und Sandra zur Nieden sehen zufrieden mit sich und der Welt aus. Vor ihrem Hofl aden stehen zwei Autos mit Unnaer Kennzeichen. Auf der Dorfstraße knattert langsam ein Trecker vorbei. Am Horizont steht eine kleine Rauchsäule über einem Feld. Es ist beinahe so, als würde gerade die ganze Szene in Zeitlupe laufen – und ein wenig passt das ja auch zur Geschichte, die es über den Hähnchenhof zur Nieden zu  erzählen gibt. Hier, am Rande des Sauerlandes, betreibt Familie zur Nieden in Fröndeberg Ardey in zweiter Generation einen Hähnchenhof, der im Umkreis längst als Geheimtipp gilt. Und das liegt nicht nur an der Qualität des Ardeyer Geflügels, sondern auch an der Offenheit und Verbindlichkeit, mit der Gäste hier  empfangen werden. Gleich neben dem Hühnerstall steht die eigene Getreidemühle. Durch ein großes  Schaufenster im Stall kann jedermann einen Blick auf die (sichtlich zufriedenen) Hühner werfen. Und für
    interessierte Kunden gibt es auf Vereinbarungen ausführliche Hofführungen.

     

    Natürlichkeit ist der bessere Weg

    Sandra zur Nieden: „Massentierhaltung ist mir ein Graus. Bei uns soll die Natur produzieren, nicht der Mensch. Das sollen die Leute auch sehen, die uns besuchen kommen. Wer den Unterschied zwischen Industriehühnchen und unserem Geflügel auch nur einmal selbst gesehen hat, der kommt immer wieder zu uns. Das spiegeln uns auch unsere Kunden zurück – das macht uns schon ein wenig stolz.“ Um Ihren hohen Ansprüchen an Gesundheit und Wohlbefinden der Tiere gerecht zu werden, setzen die zur Niedens aber nicht nur auf bessere Ställe, sondern auf eine konsequente „Alles-aus-einer-Hand-Philosophie“ über alle Produktionsstufen hinweg. Das beginnt beim eigenen Getreideanbau und der eigenen Futtermischung, setzt sich fort mit der eigenen Aufzucht von Küken, und reicht über die gesamte Lebenszeit der Tiere bis hin zur eigenen Schlachtung und Verarbeitung.

     

    Qualität braucht Zeit


    Apropos Lebenszeit: Ardeyer-Hühnchen werden fast doppelt so alt wie ihre Artgenossen in der industriellen Tiermast – und das merkt man mehr als deutlich an der Fleischqualität! Auch die Vermarktung ihrer Hähnchen lassen sich zur Niedens nicht aus den eigenen Händen nehmen. Sie erfolgte bisher im Hofladen und auf Wochenmärkten der Umgebung. Und ab sofort auch in allen MERTE-Fachgeschäften. Wir bei MERTE sind richtig froh darüber und stolz darauf, dass wir mit dem Hähnchenhof zur Nieden einen exklusiven Lieferanten für unser gesamtes Geflügel gefunden haben, der perfekt zu unserer eigenen Philosophie passt und auf die gleichen Prinzipien setzt wie wir: „Regionalität“, „Natürlichkeit“, „Alles aus einer Hand“. Schauen Sie doch einmal in Fröndeberg Ardey beim Hähnchenhof zur Nieden vorbei, wenn Sie die Gelegenheit dazu finden. Und freuen Sie sich ab sofort in allen MERTE-Fachgeschäfte auf richtig gute Hähnchen und auf Geflügel, das so schmeckt, wie Geflügel schmecken soll.

     

    MERTE Premium Geflügel

    steht für Tiere, die „wie früher“ schmecken und traditionell mit Getreide gefüttert werden. Fleisch und Muskeln sind fester und aromatischer. Besonders auffällig ist das bessere Safthaltevermögen des gebratenen Fleisches.

    • Langsamer wachsende Hähnchen
    • Keine vorbeugenden Antibiotika
    • Fütterung ohne gentechnisch veränderte Bestandteile und „Importfuttermittel“,
      d.h. aus heimischer Erzeugung
    • Mehr Stallfläche pro Tier, Sonnenlicht im Stall, dicke Strohmatten zum
      Schlafen, Scharren, und Spielen
    • Hofeigene Schlachtung und Verarbeitung
  • Kalbfleisch

    Josef Brüninghoff
    MERTE's Partnerbetrieb für frisches Kalbfleisch

     
    "Qualität ist, wenn der Kunde zurückkommt und nicht das Produkt". Dieses Motto hat sich Merte's Partner für frisches Kalbfleisch, Josef  Brüninghoff aus Bocholt, auf die Fahne geschrieben und stellt dies jeden Tag auf's Neue mit hochwertiger, frischester Ware unter Beweis (www.brueninghoff.net). Kalbfleisch ist besonders zart, mager und saftig. Das feine Aroma wird von vielen Gourmets hoch geschätzt. Als wertvolles Nahrungsmittel bildet es die Grundlage für eine gesunde, ausgewogene Ernährung und wohlschmeckende Gerichte.


    Josef Brüninghoff setzt aufgrund dieser vielseitigen Eigenschaften auf eine hohe Qualität. Von der Aufzucht bis zur Verarbeitung achtet das Unternehmen auf alle Standards und ist stets darum bemüht, die beste Qualität zu erreichen.


    Brüninghoff-Kalbfleisch ist QS-zertifiziert. Das stufenübergreifende System für Qualität und Sicherheit setzt strenge Maßstäbe für alle Bereiche des Herstellungsprozesses und steht für transparente Lebensmittelproduktion vom Erzeuger bis zum Handel.

    Das traditionelle Qualitätsbewusstsein des Unternehmens zeigt sich darin, dass Josef Brüninghoff Gründungsmitglied der "Kontrollgemeinschaft Deutsches Kalbfleisch e.V." ist. Diese Gemeinschaft setzt den Schwerpunkt vor allem auf die Überwachung der Kälberaufzucht. Alle Teilnehmer der Kontrollgemeinschaft verpflichten sich, nur Kälber deutscher Herkunft zu vermarkten.


    Dadurch garantiert Brüninghoff gleich bleibende Qualität auf höchstem Niveau.