Partnerbetrieb Merte - Ferkelstall, Rinder, Dry aged Beef

Über zufriedene Rinder und Schweine unserer landwirtschaftlichen Partner

 


Ein Besuch mit Bernd Willmes (Geschäftsführer der Metzgerei Merte, Schmallenberg) bei Metzger und Rinderzüchter Christoph Jedowski aus Balve und Schweinezüchter Ulf Tillmann-Heinemann aus Neuenrade


Christoph Jedowski, Partner der Firma Merte betreibt mit seiner Familie einen landwirtschaftlichen Betrieb mit eigenem Anbau und 150 Rindern. „Die Tiere stammen alle aus eigener Aufzucht“, sagt er stolz. Im nahe gelegenen Schlachthof seines Bruders werden sie geschlachtet. So bleibt ihnen viel Stress und ein langer Transport erspart. Der Bauer kann seine Rinder so zu jeder Zeit kontrollieren und beste Qualität beim Fleisch gewährleisten.

 

Stellvertretend für die ca. 9 Betriebe aus der Region, von denen Merte Schweinehälften bezieht, schauen wir uns den Hof von Züchter Ulf Tillmann-Heinemann an. Er besitzt etwa 1500 Mastschweine. Der Landwirt bekommt alle Ferkel mit etwa 8 Wochen von einem Ferkelerzeuger aus der Region. In ihn hat er Vertrauen und weiß, dass er gute Qualitätsschweine bekommt und kaum Krankheiten mit in den Stall gebracht werden. In der Region werden nur ca. 10 % der Fläche landwirtschaftlich mit Schweinen genutzt, so haben die Bauern eine gute Kontrolle und Krankheiten werden nicht so schnell von einem Hof auf denanderen übertragen. Mit sechs bis acht Monaten und ca. 120 kg Körpergewicht bringt Herr Tillmann-Heinemann die Schweine dann zum Schlachthof der Jedowskis in den Nachbarort. Hier werden ca. 500 Schweine pro Woche geschlachtet, von denen Merte drei Mal in der Woche einen Großteil der Schweinehälften zur Verarbeitung bekommt. Ein kürzerer, schonender und besserer Weg ist kaum möglich.

 

Der Stall der Tiere ist groß, hell und gut durchlüftet. Etwa 150 munter quiekende Schweinchen schauen uns interessiert entgegen. Alle Schweine werden hier in Großgruppen gehalten, damit sie mehr Freiraum und Bewegung haben, erklärt uns der Bauer. „Die Tiere fühlen sich wohl sonst würden sie nicht zunehmen“, sagt der Bauer. Auch bei der Fütterung seiner Schweine achtet Herr Tillmann-Heinemann auf beste Qualität. Die Tiere bekommen 80 % Getreide aus eigenem Anbau. Teilweise kauft der Bauer noch einen Teil an Futter in der Nachbarschaft hinzu, verarbeitet es aber am liebsten noch selbst. „Da weiß man, was man hat“, meint er. Als Zusatz bekommen die Schweine noch Eiweißergänzer, wie Raps- und Sojaschrot.

 

„Die Arbeit als Landwirt ist ein Fulltime-Job, sieben Tage die Woche, da muss man mit Leidenschaft dabei sein.“ Christoph Jedowski und Ulf Tillmann-Heinemann freuen sich, dass ihre Söhne ebenfalls Freude an den Tieren und der Landwirtschafthaben und die Höfe später übernehmen werden.

 

Nach diesem Tag können wir nachvollziehen, dass die Bauern durch die Regionalität, gute Kontrolle und Haltungsbedingungen der Schweine und Rinder beste Fleischqualität gewährleisten. Der Grund warum Merte mit Landwirten und Schlachthöfen aus der Region zusammenarbeitet.

 

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